Das Kulturforscherprojekt findet in diesem Schuljahr zum 16. Mal statt. Der ehemalige Schulleiter Peter Steuwer führt das von ihm ins Leben gerufene Projekt mit interessierten Kindern der 4.Schuljahre auch nach seiner Pensionierung ehrenamtlich fort.

Mehr als 70 Kinder haben sich für das Kulturforscherprojekt 2021/2022 angemeldet und sind in drei Gruppen eingeteilt worden. Der erste Kulturforscherausflug führte die erste Gruppe ins Lehmbruckmuseum. Die Kinder erlebten eine Führung zu ausgewählten Kunstwerken von Wilhelm Lehmbruck und Käthe Kollwitz, die sich um das Thema Mutter und Kind drehen.

Im Anschluss an die Führung durften die Kinder inmitten der Ausstellungsräume mit berühmten Kunstwerken selber mit Ton oder Draht eigene kleine Kunstwerke erschaffen.

Im Schuljahr 2017/2018 stand am 26.April für die Kulturforscherkinder die Fahrt in Duisburgs bekanntestes Kunstmuseum auf dem Stundenplan. Dabei lernten die Kinder zahlreiche weltberühmte Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, einem der bedeutendsten deutschen Künstler des 20.Jahrhunderts kennen.

Für viele Skulpturen muss man sich etwas Zeit nehmen und sie von allen Seiten betrachten, um zu erkennen, dass sie immer wieder andere Gechichten erzählen. Die Skulptur Mutter und Kind zum Beispiel. Von der einen Seite scheint es die beschützende Mutter, von der anderen Seite die erschöpfte Mutter, von der anderen Seite die Mutter, der das Kind fast zu entgleiten scheint.

Bei der Führung lernten die Kinder neben der Mutter-und-Kind-Skulptur so bedeutende Kunstwerke wie die Knieende, den Gestürzten und die Badende kennen. Eine der wichtigsten deutschen Skuplturen durften die Kidner sogar erst ertasten und erraten, was wohl unter dem Tuch zu finden sei. Es handelt sich um die Skultur Mutter und Kinder von Käthe Kollwitz.

Mit viel Elan ging es nach der Führung in den Workshop wo die Kinder selber eigene kleine Plastiken schaffen durften, aus Lehm oder mit Draht und Wolle. Selbstverständlich durften die Kunstwerke mit nach Hause genommen werden.

Kurz vor den Sommerferien fuhren die Kulturforscherkinder am letzten Schuldienstagnachmittag ins Lehmbruckmuseum. In kleinen Gruppen wurden die Kinder durch die Ausstellung geführt und lernten berühmte Kunstwerke von Käthe Kollwitz, Niki de St.Phalle oder Tinguely kennen.

Interessant waren vor allem die Skulpturen von Erwin Wurm. Die aktuelle Sonderausstellung des Künstlers aus Österreich animierte die Kinder zum Nachmachen, mit dem eigenen Körper oder beim Formen von Lehmfiguren am Ende der Führungen.

Für viele Kinder war es längst nicht der erste Ausflug ins Lehmrbuckmuseum,s chon gar nciht in ein Kunstmuseum. Viele Kinder konnten Erinnerungen aus früheren Bescuchen mit den neuen Kunstwerken in Verbindung bringen. Die Drittklässler erkundigten sich schon einmal, ob im nächsten Schuljahr wieder die Möglichkeit besteht, Kulturforschkind zu sein.

Das beliebte Projekt soll auch im nächsten Schuljahr weiter angeboten werden.

Am 9.9.2015 führte uns die erste gemeinsame Kulturtour ins Wilhelm Lehmbruck-Museum. 40 Kinder aus den 3. und 4. Klassen gehören zur neuen Kulturforschergruppe.

Das landesweit beachtete Projekt geht damit ins 10.Jahr.

Stolz waren einige Kulturforscher, dass sie das Lehmbruckmuseum zum Teil schon kannten. Manche waren bereits das zweite oder dritte Mal zu Besuch und kannten sich schon gut aus.

Drei Gruppen bekamen eine Führung zu verschiedenen Kunstwerken.Dabei waren auch einige Kunstwerke aus China, die in der aktuellen AUsstellugn China 8 gezeigt werden, zum Beispiel das Schokoladenbad, das große Tigerfell aus einer halben Millionen Zigaretten, das Ei, in das man reinkrabbeln konnte, Sprechblasen, in denen man sich spiegeln konnte ...

Die Kinder lernten aber auch einige weltweit berühmte Kunstwerke kennen: den Gestürzten von Wilhelm Lehmbruck, der als mahnendes Kriegerdenkmal für den Kaiserberg geschaffen wurde oder Käthe Kollwitz Skulptur von der Mutter, die ihre beiden Kinder beschützt.

"Eine Skulptur ist Kunst, um die ich herumgehen kann", hatten auch die Kleinsten verstanden. Eine Skulptur macht ein Bildhauer. Er haut tatsächlich seine Skulpturen mit Hammer und Meißel aus einem Steinblock oder formt sie aus Metall, Kunststoff oder Holz.

Eine Plastik ist eine Skulptur, die aus einer Masse geformt wird. Kinder kennen das von Knetfiguren.

Die Kinder durften im Werkraum auch selbst eigene kleine Skulpturen herstellen, aus Ton oder aus Draht.
Natürlich nahmen die Kinder ihre selbst geschaffenen unstwerke mit nach Hause.