Helden bitte melden lautete der Titel der zweiten Werkschau im Schuljahr 2013/2013. Auf der Suche nach dem Helden im Alltag haben die Kinder sich im Stadtteil umgesehen. Da gibt es die Bäckerin, die einem schon einmal 11 Brötchen in die Tüte packt, auch wenn man nur 10 bezahlt. Es gibt die Postbotin und die Zeitungsfrau, die bei Wind und Kälte jeden Morgen zuverlässig da sind.Zu ihnen sind die Kinder gegangen und haben im Ganztagsangebot Interviews geführt.

Es gibt zudem ganz kleine Helden, die eigentlich kaum einer bemerkt. Den Kindern sind sie wichitg: der Knieschützer, der einen vor Verletzungen schützt, das Radiergummi, das Fehler ausbügelt, der Rechenheft, das einem so viele Zettel erspart.

Auch ein Baum mit den Blättern, den Blüten, den Früchten, dem Vogelnest, dem Wurm im Apfel, kann ein Held sein. Oder die Schule, in der man von vielen Menschen, groß oder klein, lernen kann.

Die meisten Kinder fanden die wichtigsten Helden in der eigenen Familie, die Mama, die das Lieblingsessen kocht, der Papa, der einem das Schwimmen beigebracht hat, der Opa, die Oma, die Schwester, der Bruder.

Aus all den tollen Ideen haben die Kinder mit Unterstützung der Akki-Künstler eine 60minütige Werkschau auf die Beine gestellt. Wie immer wurden Kostüme, Requisiten, Bühnenbilder von den Kindern weitgehend selbst gestaltet. Die Moderation übernahmen Kinder, Schauspiel, Gesang und auch gedichtete Texte wurden von den 6 bis 10jährigen auf die Bühne gebracht. Da gab es nicht nur am Ende der 60minütigen Werkschau Applaus von den vielen Gästen in der voll gefüllten Aula unserer Schule.